Chronik
Vorwort
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Vorwort
<<...und es nahm Miriam, die Prophetin, Ahraons Schwester, ein Trommel in die Hand alle Weiber gingen hinaus, ihr nach, mit Trommeln und mit Pfeifen...>>

So steht es im Alten Testament geschrieben, und mit Staunen registriert man, dass sich diese einfache Musikform über Jahrtausende hinweg bis auf den heutigen Tag erhalten hat. Chroniken berichten erstmals von der Existenz von Militärtambouren im Jahr 1212, als die Walliser im Baltschiedertal die Zähringer besiegten.
Aus Berichten von verschiedenen Schlachtfeldern ist zu entnehmen, dass den Tambouren und Pfeifern stets eine wichtige Rolle zuteil wurde. Ihre Aufgabe war es, die Moral, die gute Stimmung und den Kampfgeist der Truppen auf dem Schlachtfeld und auch rund um dieses herum zu erhalten und zu pflegen.
In die Heimat zurückgekehrt, wurden die Tambouren und Pfeifer bald einmal zur kulturellen Institution im Dorfe.
Dieses kultrurelle Gut hielt auch in unseren drei Dorfschaften Einzug, denn bereits vor der eigentlichen Gründung des Tambouren- und Pfeifervereins „Sektion Eyholz, Lalden, Baltschieder" im Jahre 1930 haben hier einige Tambouren und Pfeifer an kirchlichen und weltlichen Anlässen mitgewirkt.
Aus einer mündlichen Überlieferung ist uns bekannt, dass Ludwig Wyer aus Baltschieder schon 1890 als Pfeifer öffentlich aufgetreten ist. Es ist nachzulesen, dass 1899 eine kleine Gruppe an der 100-Jahr-Feier in Pfyn und 1913 anälsslich der Bertriebseröffnung der Lötschbergbahn ihr spielerisches Können unter Beweise gestellt hat. Im Jahre 1927 waren es die Tambouren und Pfeifer aus Eyholz, Lalden und Baltschieder, die der Pfarrei Visp am Fronleichnamstag die Ehre einlegten.
In den Jahren 1927/28 haben sich Ludwig Hutter aus Lalden, genannt der „Napoleonstambour", und Oswald Albrecht aus Eyholz, Erbauer von Pfeifen und Pfeifermeister, bereiterklärt, die junge Garde aus der Nachbargemeinde Visp im Ahnenmusikspiel auszubilden.